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Die Neuzeit in Österreich begann mit dem späten 15. und frühen 16. Jahrhundert und war geprägt von der Expansion der Habsburger-Dynastie, religiösen Konflikten und territorialen Veränderungen. Besonders wichtig war die Reformation und Gegenreformation, die das Land tief prägten. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich Österreich zunehmend zu einer Großmacht im Heiligen Römischen Reich, vor allem durch die geschickte Heiratspolitik der Habsburger.
Ferdinand I. (1503–1564)
Ferdinand I. war ab 1521 Erzherzog von Österreich, ab 1531 römisch-deutscher König und wurde 1558 schließlich Kaiser des Heiligen Römischen Reiches als Nachfolger seines Bruders Karl V.. Durch seine Ehe mit Anna von Böhmen und Ungarn sicherte er sich die Nachfolge in diesen Königreichen. Nach der Niederlage der Ungarn gegen die Osmanen bei Mohács (1526) übernahm er Teile Ungarns, musste sich aber lange gegen die türkischen Expansionen behaupten.
Seine Herrschaft war geprägt von innenpolitischen Spannungen zwischen Katholiken und Protestanten sowie der Verwaltung der weitläufigen habsburgischen Erblande. Ferdinand I. setzte auf einen gemäßigten Kurs und suchte nach Kompromissen, was ihm half, die Stabilität seiner Herrschaft zu wahren.
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