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Die Einigung Thrakiens mit Griechenland ist ein Ergebnis der Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs. Im Jahr 1919 wurde der Vertrag von Neuilly-sur-Seine geschlossen, der bedeutende territoriale Veränderungen in der Region festlegte. Gemäß dieses Vertrages wurde Westthrakien, das zuvor zu Bulgarien gehört hatte, zunächst unter die Verwaltung der Entente gestellt. In der Folge wurde diese Region Griechenland zugesprochen, was für Griechenland eine wichtige Landverbindung zur Ägäis sicherstellte. Der Vertrag beinhaltete zudem eine Konvention, die einen Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und Bulgarien vorsah. Durch diese Entwicklungen wurde der größte Teil des heutigen griechischen Thrakiens, nämlich Westthrakien, in das griechische Staatsgebiet integriert, während Ostthrakien weiterhin zur Türkei gehört.
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